Pot Odds Rechner
Gib die Potsize und den Einsatz ein, den du callen musst.
Sieh, wie viel Equity deine Hand braucht, damit der Call langfristig profitabel ist.
- Potsize eingeben. Gesamtchips im Pot, bevor dein Gegner setzt.
- Call-Einsatz eingeben. Der Betrag, den dein Gegner gesetzt hat und den du matchen musst.
- Benötigte Equity ablesen. Deine Hand braucht mindestens diese Equity für einen profitablen Call. Wenn weniger, folden.
Ergebnisse live. Das ist eine Ein-Einsatz-Rechnung — Implied Odds (zukünftige Einsätze, die du gewinnen könntest) können einige Calls unter der Grenze profitabel machen.
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Was sind Pot Odds?
Pot Odds sind das Verhältnis von aktueller Potsize zu den Kosten eines erwogenen Calls. Sie sagen dir die Mindest-Equity, die deine Hand am Showdown braucht, damit der Call langfristig profitabel ist. Die Mathematik ist einfach: Teile den Call-Einsatz durch den Gesamtpot wenn du callst (Pot + Einsatz des Gegners + dein Call), und das ist deine benötigte Equity.
Wenn der Pot 100 € ist und dein Gegner 25 € setzt, ist der Gesamtpot bei Call 150 € (100 + 25 + 25), und dein Call kostet 25 €. Benötigte Equity = 25 / 150 = 16,67 %. Wenn deine Hand gegen die Range des Gegners mindestens 16,67 % gewinnt, ist Callen profitabel. Wenn weniger, folden.
Wann Pot Odds am wichtigsten sind
Pot Odds sind am nützlichsten für Draws — Flush Draws, Open-Ended Straight Draws, Gutshots — wo du die Equity gegen die Gegner-Range schnell schätzen kannst. Ein Flush Draw am Flop hat etwa 36 % Equity, bis zum River zu treffen. Wenn die Pot Odds weniger als 36 % verlangen, ist Callen mathematisch korrekt.
Sie spielen auf späteren Streets weniger Rolle, wenn du schon in früheren Runden investiert hast — dieses Geld ist im Pot, nicht in deiner Entscheidung. Jede neue Street hat ihre eigene Pot-Odds-Rechnung. Sunk Costs ändern die Mathematik nicht.
Implied Odds: was Pot Odds übersehen
Pot Odds nehmen an, dass kein weiteres Geld in den Pot kommt. Das ist im echten Poker selten wahr. Wenn du am Flop 25 € mit Flush Draw callst und ihn am Turn triffst, könnte dein Gegner 80 € mehr setzen — und wenn ja, kassierst du auch diesen Einsatz. Diese erwarteten zukünftigen Gewinne heißen Implied Odds.
Implied Odds lassen dich am Flop oder Turn leicht unter dem Pot-Odds-Breakeven callen, solange du schätzen kannst, wie viel du beim Treffer ausbezahlt bekommst. Konservative Spieler nehmen kleine Implied Odds an (die meisten Gegner folden bei Scare Cards). Loose-Passive geben dir die größten Implied Odds — sie zahlen Draws aus.
Häufige Fragen
Soll ich den Rake in die Pot-Odds-Rechnung einbeziehen?
Technisch ja — der Rake reduziert, was du beim Gewinnen tatsächlich kassierst. In der Praxis ignorieren das die meisten Spieler im Spiel, weil der Effekt klein ist (typisch 2-5 % des Pots, gedeckelt). In einem High-Rake-Spiel ziehe den erwarteten Rake vor der Equity-Rechnung vom Pot ab.
Ist Callen mit Pot Odds immer richtig?
Nein. Pot Odds geben die Schwelle eines profitablen Calls unter der Annahme, dass keine weitere Action folgt. Zwei Gründe zum Folden trotz der Mathematik: (1) Du bist anfällig für ein Re-Raise eines noch handelnden Spielers hinter dir — mehr Geld im Risiko; (2) Du hast eine Hand, die auf späteren Streets nicht profitabel weiterspielbar ist — Callen jetzt verpflichtet dich, mehr Chips zu verlieren, wenn du verfehlst.
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